Wer heute an den immer komplexer werdenden Märkten erfolgreich bestehen will, muss deren Strukturen,

deren Zusammenspiel und deren gegenseitige Beeinflussungen verstehen. Dabei muss sein Verständnis über Themen wie Trading und Charting hinausgehen. Er muss in der Lage sein, Risiken zu erkennen und zu steuern, er muss das Wissen über die Akteure im Markt anwendungsbereit jederzeit abrufen können, benötigt die richtigen Informationen und das passende Werkzeug. Ein guter Trader überlässt nichts dem Zufall, er zockt nicht und spielt nicht, sondern sieht sich als überlegener Jäger, der um seine Stärken und Schwächen weiß, erstere weiter ausbaut und letztere zu überwinden versucht.

Doch wird diese Notwendigkeit, besonders von Trading-Anfängern, leider meist unterschätzt. Auch die Branche selbst vermittelt häufig ein falsches Bild. Seminare, selbsternannte „Börsen-Experten“, unendlich viele Börsenbriefe und noch mehr schlechte, zu teure Broker, lassen Erwartungen und Hoffnungen aufkeimen, welche meist schnell und nachhaltig an der Realität zerschellen.

Erfolgreiches Trading ist eng gekoppelt an harte Arbeit. Harte Arbeit heißt, sich täglich mit seinen Schwächen auseinanderzusetzen, niemals mit dem Lernen aufzuhören, keiner fremden Meinung nachzulaufen, sondern selbstkritisch zu hinterfragen und alle die Fähigkeiten zu erlernen und ständig zu trainieren, die notwendig sind, um erfolgreich zu traden.

Handelsoberfläche und Anbindung an die Märkte müssen zum jeweiligen individuellen Trading-Stil passen. Professionelle Informations-Tools sind ebenfalls ein Muss und sollten am Aktivitätsmuster des Traders ausgerichtet sein.

In mehr als zwei Jahrzehnten haben sich auf diese Weise Wissen und Erfahrungen aufgebaut, welche auch heute weiterhin jeden Handelstag im Markt geformt und gefordert werden. Unsere Angebote zielen darauf ab, Sie für diese Märkte fit zu machen, durch eine aktive Betreuung während des Handels und einer umfassenden und tiefgreifenden, mehrmonatigen Trader-Ausbildung, welche alle direkten und indirekten Aspekte unserer Trading-Aktivitäten abdeckt. Wir bieten Ihnen aber auch Einzelthemen in der Ausbildung an, ebenso den Zugang zu einer stetig wachsenden Videothek von kommentierten Marktphasen im intraday-Bereich, welche die Arbeitsweise der marktdominanten Akteure aufzeigen und damit helfen, sowohl Ihr Verständnis für den Markt, als auch das Timing Ihrer Handelsaktivitäten zu verbessern.

Wir traden gemeinsam wie in einem virtuellen Handelsraum, wir schulen Sie in den wichtigsten theoretischen Themengebieten, bieten Ihnen Zugang zu professionellen Tools und Informationen und schließen damit den Kreis einer möglichen Rundum-Betreuung, um Ihnen das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben, erfolgreich in der schnellsten und aufregendsten Form des Börsenhandels zu sein.

Wir helfen Ihnen beim Aufbau einer sinnvollen Infrastruktur, stellen sinnvolle Tools bereit und schulen Sie auf der für den professionellen Futures-Handel entwickelten und von nahezu allen wichtigen Hauptakteuren wie Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS usw. im Markt genutzten Handelsoberfläche X_Trader® bzw. TT-Platform von Trading Technologies™. Wir helfen bei Broker-Anbindungen, welche die Umsetzung Ihres erlernten Wissens und der Fähigkeiten in der erforderlichen Intrastruktur ermöglichen. Zudem liefern wir eigene handelsrelevante Trading-News, Marktdaten und berichten realtime und zeitnah über das, was in den Trading-Floors die Märkte bewegt. Neben unserer deutschsprachigen Live-Betreuung können Sie über uns auch auf externe Informationsdienste zugreifen, wobei wir günstige Konditionen mit unseren Partnern ausgehandelt haben.

Im Oktober 2015 schloss unsere Gesellschaft eine Ausbildungs-Kooperation mit der Capital Markets Academy der Deutsche Börse AG. Diese Zusammenarbeit erlaubt es uns, auf die Prüfung „Zertifizierter Börsenhändler Derivate“ durch unsere lizensierte Schulung vorzubereiten. Die Prüfung wird von der Deutsche Börse AG in Frankfurt / Eschborn abgenommen und dient als anerkannter Berufsbefähigungsnachweis sowohl für die Eurex-Börsen, als auch (seit 2017) für die ICE-Börsen (IntercontinantalExchange).

Seit April 2016 ist unser Ausbildungslehrgang durch das HIBB (Hamburger Institut für Berufliche Bildung) nach §4 Nr. 21 a) bb) Umsatzsteuergesetz vom Stellen der Mehrwertsteuer befreit.

Wir bieten Ihnen eine umfassende, institutionelle Ausbildung, gemeinsam mit Berufshändlern – durchgeführt von Berufshändlern. Sie entscheiden, in welche Richtung und mit welcher Konsequenz Ihre Ausbildung gehen soll, doch über vier Ausbildungsetappen können Sie den Weg bis in die Finanzindustrie gehen.

Im dritten Ausbildungsabschnitt (P3) fächert sich die Schulung auf in Fachspezialisierungen – professioneller Futures-Handel, Optionshandel oder Portfolio-Management. Alle Spezialisierungsabschnitte werden von erfahrenen Berufshändlern durchgeführt, die im jeweiligen Bereich auf jahrelange Erfahrung im institutionellen Handel zurückblicken können bzw. noch heute in diesem Bereich tätig sind.

Schulen – Traden – Informieren  – dieses Gesamtpaket  ist unser Anspruch an uns selbst und soll Ihnen helfen, im Börsenhandel die Ausgangslage zu erhalten, welche Ihnen realistischen Maximalerfolg bei konsequenter Risikoeinschätzung ermöglichen soll. Dabei greifen wir auf ein sich stetig erweiterndes Netzt von Partnern zu, mit dem Ziel, Ihren Mehrwert stetig zu erhöhen.

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Aufstellung der Preise und Gebühren für das Ausbildungsangebot

Haben Sie Fragen zu unseren Schulungsinhalten oder zur Methodik? Kontaktieren Sie uns bitte direkt über unsere mail-Adresse office@tradematiker.de

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Was bringt diese Ausbildung wirklich?

Die Ausbildung zum Börsenhändler ist durchaus mit der Ausbildung in jedem anderen Beruf vergleichbar und sollte folglich nicht unterschätzt werden. Dies bezieht sich sowohl auf das notwendige Zeitfenster, welches eine wirklich fundierte Ausbildung verlangt, als auch auf die Fülle und die Komplexität des Stoffes. Man könnte jetzt einwerfen, dass dies doch ein selbstverständlicher Aspekt sei, aber das ist es ganz und gar nicht. Die heutige Medienlandschaft, aber auch die noch immer auf Umsatz ausgerichtete Finanzdienstleistungskultur suggeriert leider etwas anderes.

Bevor man sich entscheidet, diesen Entwicklungsschritt zu gehen, empfehlen wir im Vorfeld das Abklopfen aller Gegebenheiten und das Einholen möglichst aller Informationen, welche Inhalte, Struktur und Methodik der Ausbildung selbst betreffen, als auch die Klärung der Frage zur eigenen Motivation. Sollten Sie Interesse an unserem Schulungsangebot haben, bieten wir Ihnen ein Telefonat an, in dem offene Fragen und Hintergründe besprochen werden können.

Senden Sie uns im Bedarfsfalle eine e-mail und geben Sie darin bitte eine Telefonnummer an, unter der wir Sie erreichen können und wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen. Sie erreichen uns hier (bitte anklicken: office@tradematiker.de).

Darüber hinaus werden unter den nachfolgenden Absätzen ausführliche Beschreibungen einiger Themen bereitgestellt, welche auch Inhalte bisheriger Fragen gewesen sind. Mit dieser Lektüre können Sie bereits im Vorfeld abklopfen, inwieweit unser Angebot Ihren Interessen entgegenkommt.

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Informationen über unsere Lernmethodik

Muster-Visualisierungen stehen im Mittelpunkt der praktischen Ausbildung

Wir führen die Handelsaktivitäten aus zwei Strängen zusammen

Broker Deal Vergleichsportal

Codierung von Bausteinen und Bausteinketten

Antworten zu den meist gestellten Fragen zu unserem Ausbildungsangebot 

Aufstellung der Preise und Gebühren für das Ausbildungsangebot

Trading Begriffe Teil 1

Schulungsinhalte in der Grundausbildung P1

Der Gesamtkurs der Händlerausbildung umfasst mehrere Ausbildungsabschnitte, welche in die Kategorien P1 (Grundausbildung), P2 (vertiefende Ausbildung im derivaten Produktbereich und Abschluss mit dem von den Börsen EUREX und ICE geforderten Berufsbefähigungsnachweis), P3 (Leistungsgruppenausbildung) und P4 (Vorbereitung und Durchführung des institutionellen Handels)  unterteilt sind.

Der Grundkurs P1 dient dazu, den Schulungsteilnehmer mit den wichtigsten Eckpfeilern der Kenntnisse vertraut zu machen, welche für ein erfolgreiches Handeln an der Börse notwendig sind. Der Grundkurs umfasst 3 Monate und wird mit einer Abschlussprüfung beendet, welche in schriftlicher Form durchgeführt wird und gegebenenfalls durch mündlich zu beantwortende Ergänzungsfragen konkretisiert wird, sollten sich aus dem schriftlichen Abschlusstest noch Unklarheiten über den Grad der Beherrschung der gelernten Inhalte bei einem Schulungsteilnehmer ergeben.

Obwohl in P1 sowohl praktische wie auch theoretische Inhalte vermittelt werden, steht die Theorie in diesem Lernabschnitt im Vordergrund. Mit einem erfolgreichen Abschluss in P1 legt der Schulungsteilnehmer den Grundstein für eine erfolgreiche Fortsetzung der Ausbildung zum Börsenhändler.

Folgende Themenkomplexe werden in P1 behandelt:

Vermittlung der Grundkenntnisse zu Markt, Marktumfeld, Marktorganisation und Struktur

  • Besprechung der Einzelmärkte (Geldmarkt, Kapitalmarkt, Kreditmarkt) und ihre Wechselbeziehung untereinander
  • Der nicht organisiert Kapitalmarkt
  • Der organisierte Kapitalmarkt
  • Der Aktienmarkt
  • Der Rentenmarkt
  • Der Terminmarkt
  • Primär- und Sekundärmärkte

 

Themenkomplex 1: Marktpsychologie

  • Beschreibung der menschlichen kognitiven Denkweise in Analogien und Kategorien
  • Erläuterung des Ursprungs und der Notwendigkeit dieses Denkablaufes
  • Herleitung der daraus resultierenden emotionalen Effekte wie Stress, Angst, Euphorie, Freude, des sich „sicher“ Fühlens
  • Darlegung der Reize und Einflüsse eines Kapitalmarktes (Unsicherheiten, Wahrscheinlichkeiten und reflexive Entwicklungstendenzen), welche auf den Händler im Allgemeinen einwirken
  • Klärung der psychologischen Grundeinteilung in System 1 und System 2 im Denkprozess – welche Rolle spielt dabei Erfahrung?
  • Klärung der Definition „Erfahrung“ – welche Rolle spielt sie und wie kann man Erfahrung im Handel „künstlich“ und zielgerichtet aufbauen und nutzen?
  • Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Marktnachbereitung – wie führt man diese zielführend durch?
  • Mit welchen Schlüsselreflexen reagieren wir auf unsichere Entwicklungen am Kapitalmarkt und wie können wir diese für unser Handel nutzen?
  • Welche sinnvollen Schlüsselreflexe lassen sich antrainieren?
  • Was geschieht mental und kognitiv, wenn eine Position eingegangenen werden soll, wenn sich diese wie gewünscht entwickelt / nicht wie gewünscht entwickelt und im Gewinn / Verlust geschlossen werden muss?
  • Umgang mit Verlusten / Gewinnen
  • Welche Spuren hinterlassen sie in unseren Denkstrukturen?
  • Können negative Denkschleifen entstehen, welche sich mit einer Verschlechterung der Handelsergebnisse hochschaukeln und wie können diese durchbrochen werden?
  • Verknüpfung von Marktentwicklungen, Positionseröffnungen und –schließungen mit den „passenden Geschichten“ (Storytelling), um die entsprechende Verknüpfung von Schlüsselreizen im Gehirn zu fördern – Übergang der Reaktionen auf Schlüsselreize in System

Themenkomplex 2: Marktteilnehmer

  • Erläuterung der Handelsstrukturen eines funktionierenden Kapitalmarktes, Kassemarkt / Terminmarkt – innerhalb derer Fundamentals den Rahmen bilden, Handelsentscheidungen aber immer stärker im Sinne kurzfristiger Profitziele getroffen werden
  • Beschreibung der Marktteilnehmergruppen – definieren der Ziele dieser Gruppen, deren Vorgehensweise im Markt, deren Möglichkeiten und Einschränkungen
  • Welche Spuren hinterlassen diese Akteure im Markt?
  • Kurzfristig orientierter Handel (vornehmlich Futures-Markt)
  • Kommissionshandel im Zusammenhang mit Finalorders (Kassa / Futures)
  • Index- und Optionsarbitrage
  • Optionshandel (Market-Maker, Finalhandel)

Themenkomplex 3: Regelwerk basiertes Handeln / Contra Handel

  • Erlernen der Handelsoberfläche (X_Trader®) / TT Platform – einstellen, verschieben und löschen aller Ordertypen (ständige Wiederholungen im ersten Monat)
  • Erlernen der Grundregeln der von uns eingesetzten Handelsbausteine
  • Erlernen der Findung von Aktivitätszonen
  • Verbinden von Legs zu Handelsbausteinen und das Verbinden von Handelsbausteinen zu Bausteinketten
  • Erlangung eines Einblicks in den Handel mit mehreren Kontrakten

Themenkomplex 4: Markt- und Produktlehre

  • Aufbau und Funktion der Eurex als unser Markt
  • Erläuterung der Grundlagen des Termingeschäftes / Wechselwirkung zum Kassa-Markt
  • Einstieg in den Optionsmarkt, Grundlagen Optionen
  • Grundlagen Preisbildung, Optionsbewertungen, Kennzahlen, Optionspreismodelle
  • Aktien- und Index-Optionen, Optionsstrategien
  • Synthetisierungen von Basiswerten (Conversion, Reversal, Box), von Calls und Puts
  • Eurex-Optionen auf Futures
  • Rendite von Optionen / Risiken von Optionen
  • Futures (FDAX, Bund-Future, Eurex Geldmarkt Future, Handel und Hedging mit Geldmarkt-Futures)
  • Eurex-Index-Futures, Eurex-Aktien-Futures. Korrelationen, Beta
  • Arbitrage (cash and carry, reverse cash and carry)
  • Market-Making
  • Rechtliche Grundlagen der Eurex Börsen
  • Handelsbedingungen
  • Preis-Zeit-Regel
  • Pro-rata-Matching
  • Handelsphasen
  • Clearing Bedingungen, Margin Arten
  • Belieferung von Futures
  • Ausübung von Optionen

Themenkomplex 5: Marktanalyse

  • Klärung der Grundfrage: “Sind Märkte prognostizierbar?“, Klärung der Reflexivität der Marktentwicklung
  • Statistische Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen von physikalischen Prozessen, meteorologischen Prozessen, Spielen / Sport, Schach, gesellschaftliche und politische Prozesse, wirtschaftliche Prozesse, Börsenkurse
  • Analysemethoden – lassen sich deren Schwerpunkte und Ausrichtungen wissenschaftlich untermauern?
  • Fundamentale Analyse, Technische Analyse, Portfoliotheorie
  • Trendverhalten von Kursen, Klärung der Reflexivität von Signalebenen (Widerstände, Unterstützungen, Pivot-Punkte, Reaktionspotentiale)

Ausbildungsinhalte der Vorbereitung auf die Eurex-Händlerprüfung in P2

Der Gesamtkurs der Händlerausbildung umfasst mehrere Ausbildungsabschnitte, welche in die Kategorien P1 (Grundausbildung), P2 (vertiefende Ausbildung im derivaten Produktbereich und Abschluss mit dem von den Börsen EUREX und ICE geforderten Berufsbefähigungsnachweis), P3 (Leistungsgruppenausbildung) und P4 (Vorbereitung und Durchführung des institutionellen Handels)  unterteilt sind.

Für den institutionellen Handel an der Eurex, muss der Nachweis der beruflichen Eignung (fachliche Kenntnisse und praktische Erfahrungen) erbracht werden. Dieser Sachverhalt ist unter anderem in der Börsenordnung festgehalten und wird von der Aufsichtsbehörde BaFin verlangt, zudem ist dies eine international gültige Regel – gilt für ALLE Börsen dieser Welt. Ohne diesen Abschluss können ausgebildete Händler nicht im institutionellen Bereich eingesetzt werden. Die Eurex bietet für diesen Nachweis eine Prüfung über 34 Fragen aus einem Pool von 102 Fragen an (dies ist eine eher einfache Prüfung, ist aber Händlern aus Mitgliedsunternehmen vorbehalten), sowie eine umfangreiche Prüfung mit 147 Fragen aus einem Pool aus 900 Fragen. Letztere ist die Prüfung, auf welche unter anderem in unserer Händlerausbildung vorbereitet wird. Diese Prüfung umfasst 22 Themengebiete über rechtliche Aspekte, Clearing-Themen, Handelsbedingungen, Grundfunktionalitäten des T7 Moduls, Handelsabläufe an der Eurex, Matching Regeln, besondere Regularien des Handels, Aktienprodukte, Futures auf Indizes, auf den Kapitalmarkt, auf Optionen, Geldmarktprodukte, Kassa- und Derivatemärkte und eine gewaltige Menge an Kontraktspezifikationen zu Optionen, Futures, Aktienprodukte, Futures auf alles Mögliche und so weiter. Die Prüfungen dauern 3 Stunden, es müssen von 548 erreichbaren Punkten 75% erzielt werden, um bestehen zu können.

Wir bilden die Schulungsteilnehmer 3 Monate in diesen Themen aus, um die Prüfung bestehen zu können. Die Ausbildung umfasst 3 zweistündige Webinare pro Woche, Patenwebinare, mehrere Zwischenprüfungen, 7 Tage Selbststudium pro Woche (viele Teilnehmer sagten, sie hätten ihre Familie in dieser Zeit kaum zu Gesicht bekommen), die Abarbeitung eines praktischen Tools zu T7. Es werden fast 2.000 Seiten Lehrmaterial verarbeitet (sofern alles gelesen wird). Jeder, der diese Prüfung absolviert hat wird bestätigen, dass diese „knochenhart“ ist und die Deutsche Börse AG prüft nicht zimperlich. Immerhin ist es eine öffentlich rechtliche Berufsprüfung.

Die Prüfung ist mittlerweile auch durch die britische Finanzaufsicht (FCA) anerkannt, somit erlaubt die Prüfung zu Zulassung zur Eurex, als auch zu den ICE Börsen. Die bestandene Abschlussprüfung wird auch vom Europäischen Institut für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD) als Modul für das Qualifizierungsprogramm Certified Financial Engineer angerechnet.

Wir sind von der Deutschen Börse AG im Rahmen der Händlerausbildung zur Prüfungsvorbereitung im Jahre 2015 lizensiert worden. Das heißt, wir unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle, die auch regelmäßig durchgeführt wird. Wir bringen pro Jahr vier Durchgänge zur Prüfung und liegen bis jetzt mit 75%, 72,8%, 90%, 55% und 100% Erfolgsquote über dem institutionellen Durchschnitt.

Folgende Inhalte werden im Ausbildungsabschnitt P2 geschult:

Grundlagen Termingeschäfte/ Zusammenhänge Kassa-/Terminmarkt / Abgrenzung Futures und Optionen

Futures an Eurex / Futures-Positionen / Erfüllung von Futures / Time Spreads / Täglicher Gewinn- und Verlustausgleich / Additional Margin und Spread Margin / Grundlagen der Preisbildung / Cost of Carry / Basiskonvergenz / Cash-and-carry-Arbitrage/ Reverse Cash-and-carryArbitrage / Synthetische Positionen

Bund-Futures / Kontraktspezifikationen / Settlement / CTD und Preisfaktor / Hedging mit Bund-Futures / Duration/modifizierte Duration / Basispunktwert / Hedge Ratios

Eurex Geldmarkt-Futures / Forward Rate und Forward Rate Agreement / Kontraktspezifikationen / Erfüllung / Handel / Hedging mit Geldmarkt-Futures

Eurex Index-Futures/ Eurex Aktien-Futures / Kontraktspezifikationen / Erfüllung / Handel / Hedging mit Index-Futures / Korrelation / Beta

Grundlagen Optionen / Grundpositionen / Optionen an Eurex / Rendite und Risiko der Positionen / Grundlagen der Preisbildung

Optionsbewertung und Kennzahlen / Optionspreismodelle / Griechen: Delta, Gamma, Theta, Vega, Rho / Volatilität: Implizite versus historische Volatilität / Simulation der Preisveränderungen mit dem Eurex StrategyMaster / Risikodarstellung von Portfolios mit dem Eurex StrategyMaster

Eurex Aktien- und Indexoptionen / Kontraktspezifikationen / StrategyWizard / Spreads/Straddles/Strangles u.a.m. / Conversion/Reversal/Box / Synthetische Positionen / Hedging / Korrelation / Beta

Eurex Optionen auf Futures / Kontraktspezifikationen / Besonderheiten der Preisbildung / Strategien mit Optionen auf Futures

Rechtliche Grundlagen der Eurex-Börsen / Aufgaben der Geschäftsführung und des Börsenrats / Börsenmitgliedschaften / Market-Making / Marktaufsicht / Ausschüsse / Gebühren

Handelsbedingungen / Market-Making / Preis-Zeit-Regel / Pro rata-Matching / Handelsphasen / Handelsunterbrechungen / Maßnahmen bei Kapitalveränderungen / Orderarten/Orderzusätze / Kontenstruktur

Clearing-Bedingungen / Anforderungen an die Clearing Mitglieder / Margin-Arten / Belieferung von Futures / Ausübung von Optionen / Automatische Ausübung

Ablauf des Handels / Orderarten (Vertiefung) / Stop Orders / Ausübung von Optionen / Automatische Ausübung / OTC-Trades / Cross- und Prearranged Trades Matching Regeln / Ermittlung der Eröffnungspreise / Matching bei IOC-Orders / Matching bei Geldmarktprodukten / Meistausführungsprinzip

Besondere Handelsregeln / Trading on Behalf / Mistrades

Vorstellung Eurex®-Handelssystem / Aufbau des Handelssystems / Struktur / Technische Voraussetzungen der Member / Eurex-Handelstag

Eurex®-Systemschulung / Anmeldung zum System / Schutzmechanismen – Security / Profile / Zentrale Handelsfunktionen / Market Overview/ Contract Overview / Aktives Handeln am System / Fast- und Rapid Order Entry / Orderänderungen/Orderlöschungen / StrategyWizard / Give-ups / Take-ups / Cross- und Prearranged Trades / OTC Trades / Trading Support: Messages, Statistics

 

Deutsche Börse Logo

 

 

 

 

Handeln und Lernen in der Leistungsgruppe P3

Mit erfolgreichem Abschluss der P1 und P2 Ausbildung und gegebenenfalls mit Erlangung des Berufsbefähigungsnachweises durch Bestehen der Händlerprüfung bei der Deutsche Börse AG, tritt der auszubildende Trader in die dritte Schulungsphase über, die P3.

Wir unterteilen den Abschnitt P3 in die „P3 Grundgruppe“ und die „P3 Leistungsgruppe“.

In der P3 Grundgruppe wird der Ausbildungsschwerpunkt auf die Festigung aller praktischen Fertigkeiten im Handel gelegt, sowie auf die Einbringung der erlernten Theorie aus P1 und P2 in den praktischen Handel. Der Händler in P3 unterliegt einem klaren Verhaltensregelwerk im Handel, was die Schulung der Disziplin fördern soll und das Risikobewusstsein stärkt.

Werden stabile Handelsergebnisse in Simulation über einen Zeitraum von sechs Wochen erzielt, erfolgt der Übergang in die P3 Leistungsgruppe.

Die P3 Leistungsgruppe bietet dem auszubildenden Trader drei Spezialisierungen an. Hierbei wollen wir den unterschiedlichen Motivationsprofilen eines Händlers Rechnung tragen:

Leistungsgruppe P3.1 – professionelles Futures-Trading

Im Fokus der P3.1 Futures-Trading Leistungsgruppe steht die Vorbereitung auf den professionellen Echtgeldhandel im FDAX. Dabei lernen und festigen die Händler ihre Befähigung im Handel mit mehreren Kontrakten bei striktem Risikomanagement. Der Händler übernimmt dabei immer mehr die Eigenverantwortung für sein Vorgehen im Markt. Die theoretischen Kenntnisse aus P1 und P2 werden hier als verinnerlicht vorausgesetzt. Ein klares Regularium steckt dabei den Rahmen ab, innerhalb sich der Händler eigenverantwortlich bewegt. Aus der P3.1 Leistungsgruppe heraus erfolgt dann der Übergang in den Echtgeldhandel mit eigenem Kapital oder der Schritt in die P4 Gruppe (Vorbereitung und Durchführung institutionellen Handels).

Leistungsgruppe P3.2 – professionelles Options-Trading

In der P3.2 Options-Trading – Leistungsgruppe werden die Grundlagen der Optionspreistheorie und des Arbeitens mit Optionen und Optionsstrategien weiter vertieft. Die Ausbildung wird von dem ehemaligen Hedgesfonds-Manager Herrn Reinhold Fend durchgeführt. Die Inhalte dieser Schulung richten sich an Händler, welche bereits solides Grundwissen im Optionsbereich besitzen, welches mindestens den Anforderungen des EUREX / ICE Prüfungs-Niveaus entspricht. Somit ist der erfolgreiche Abschluss der P2 Ausbildung notwendig.

Ziel dieses Ausbildungskurses ist es, dem auszubildenden Händler sicheres Anwendungswissen für die Praxis zu vermitteln, Strategiesicherheit, Befähigung der Bearbeitung laufender Strategien und absolute Verständnissicherheit der komplexen Materie zu geben.

Dieser Leistungskurs kann auch als separater Ausbildungsblock kostenpflichtig gebucht werden. Für Schulungsteilnehmer des Kernkurses (Ausbildung zum Börsenhändler) ist dieses Ausbildungsmodul kostenfrei. Die Kursdauer umfasst 3 Monate, mit Webinaren jeweils Montag und Dienstag von 18 bis 20 Uhr (insgesamt 24 Webinare). Die Ausbildung ist verbunden mit geforderten Vor- und Nachbereitungen der Schulungsinhalte.

Leistungsgruppe P3.3. – professionelles Portfolio-Management

Der P3.3 Leistungskurs führt den Händler in die Grundlagen der Portfolio-Theorie ein und wird von einem aktiven Portfolio-Manager aus dem Bereich Fixed Income / FX sowie Overlay Management (Aktien, Renten, Währungen) durchgeführt. Die Themenschwerpunkte befassen sich mit den strategischen Grundlagen der Portfoliotheorie (Portfoliotheorie und Kapitalmarkttheorie), dem Thema der Asset Allokation und dem Arbeiten mit Benchmarks. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Einführung in die Performance-Analyse (Grundlagen, Performance-Messung und Attribution), sowie Einblicke in das praktische Arbeiten eines Portfolio-Managers.

Dieser Leistungskurs kann auch als separater Ausbildungsblock kostenpflichtig gebucht werden. Für Schulungsteilnehmer des Kernkurses (Ausbildung zum Börsenhändler) ist dieses Ausbildungsmodul kostenfrei. Die Kursdauer umfasst 3 Monate, mit Webinaren jeweils Montag von 18 bis 20 Uhr (insgesamt 12 Webinare). Die Ausbildung erfolgt auf Hochschulniveau und ist verbunden mit geforderten Vor- und Nachbereitungen der Schulungsinhalte. Es werden Planspiele durchgeführt, um die Anwendung des erlernten Wissens auch in der simulierten Praxis festigen zu können.

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Einführung in den Ausbildungsabschnitt Portfolio Management


Einführung in den Ausbildungsabschnitt Options-Handel


"Wir sind Trader - mit Leib und Seele"

Mit der 2007 / 2008 ausgebrochenen Finanzkrise und der in Reaktion daraufhin wieder strengeren Regulierung der Kapitalmärkte, ging die Bedeutung des Eigenhandels in den Finanzinstitutionen zumindest in Europa deutlich zurück, wurde auf ein Minimum gestutzt oder in eigene Hedges-Fonds ausgelagert. Damit einhergehend, wurde auch der Ausbildungsumfang in diesem Bereich heruntergefahren, was dazu führte, dass der Nachschub an entsprechend befähigten Händlern rückläufig ist. Die Industrie verlegte sich wieder schwerpunktmäßig auf das klassische Kommissionsgeschäft. Das Arbitrage- und Positionsgeschäft verläuft bis heute in vergleichbarem Ausmaß wie vor der Krise.

Mit diesem Einschnitt in der Ausbildung von Eigenhändlern, ist mittlerweile eine Unterdeckung in der Gruppe jener Marktakteure aufgetreten, welche das „Lesen“ des Marktes und das Verhalten der Marktakteure „von der Pike“ auf lernten und beherrschen es anzuwenden. Heute treffen wir auf einen Nachfragemarkt in genau diesem Bereich. Die Finanzindustrie (besonders die britische Hedges-Fonds-Industrie) sucht wieder verstärkt nach Experten, welche das Handwerk des professionellen Eigenhandels verstehen.

Die Trader In P4 werden auf den Echtgeldhandel im institutionellen Handel über unsere Handelspartner vorbereitet und anschließend in den Handelsbetrieb eingebunden.

Uwe Wagner

Verantwortlich für die Ausbildung des Grundkurses P1, Basisgruppe P3, Leistungsgruppe P3.1 (Futures-Handel) und P4 sowie Grundkurse

 

Futures-Händler für Familien- und inst. Fonds seit 2010

Durchführung von Schulungen im Handel und Optionspreistheorie in

Deutschland, Spanien, Luxemburg, Russland und Schweiz seit 1996

Mandatsträger in DB Advisor 2002 / 2004

Futures-Händler im Eigenhandel Deutsche Bank AG / DB Advisor 1999 / 2004

Deutsche Bank S.A. Madrid / Handel IBEX Futures und Optionen 1995 / 1998

Arbeit als DTB Market Maker in der Deutsche Bank AG 1992 / 1995

Ausbildung zum Derivatehändler CME Chicago 1992

Eintritt in die Deutsche Bank AG 1991

Maklergehilfe Berliner Wertpapierbörse 1990 / 1991

Wirtschaftsstudium Berlin / Wien 1987 / 1991

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Andre´ Stagge

Verantwortlich für die Ausbildung der Leistungsgruppe P3.3 (Portfolio-Management)

 

Senior Portfolio Manager: Union Investment – Rates Developed Markets seit 2016

Overleymanagement für verschiedene Fonds in Aktien- und Renten-Futures sowie Währungen

Portfolio Manager: Union Inverstment – Rates Developed Markets 2011 / 2016

Junior Portfolio Manager: Union Investment – Rates Developed Markets 2008 / 2010

Dozent zum Thema Portfoliomanagement und Finanzmathematik für Genossenschaftsverband e.V. (GenoAkademie) seit 2014

Dozent zum Thema Portfoliomanagement für die Baden-Württembergische Genossenschaftsakademie der Volks- und Raiffeisenbanken 2013 / 2014

Vorstand bei Castle Capital 2004 / 2007

Lebenslauf

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Christoph Keller

Verantwortlich für die Ausbildung und Vorbereitung der P2 (EUREX / ICE) Gruppe auf die Prüfungsabnahme durch die Eurex / Deutsche Börse Group

Ausbilder in der Alster Kontor Wagner GmbH seit 2016

Zertifizierter Börsenhändler Eurex seit 2016

Lebenslauf

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Reinhold Fend

Verantwortlich für die Ausbildung der Leistungsgruppe P3.2 (Options-Handel)