Leistungsvereinbarung für die Durchführung der vollständigen Handlerausbildung

Leistungsvereinbarung

zwischen der

Alster Kontor Wagner GmbH

Papenhuder Strasse 34

22087 Hamburg

-Leistungserbringer-

und

XXX

-Leistungsempfänger-

 

  1. Gegenstand der Leistungsvereinbarung

Beide Parteien treffen eine Vereinbarung hinsichtlich einer Schulungs- und Ausbildungsmaßnahme, welche der Leistungserbringer durchführt und der Leistungsempfänger annimmt. Der Inhalt der Schulungs- und Ausbildungsmaßnahme umfasst die Vermittlung von theoretischem und praxisorientiertem Lehrstoff, welcher sich mit den direkten und indirekten Themengebieten befasst, die der Ausbildung eines Traders von Index-Futures (FDAX) an der Eurex entspricht. Erstmals werden seit der Mai 2017er Gruppe die Ausbildungsinhalte um die Spezialisierungen „Optionshandel“ und „Portfolio-Management“ erweitert. Es werden ebenfalls alle relevanten Inhalte des Erlernens des Handels von Aktien und Anleihen hinzugenommen.

Die Schulungs- und Ausbildungsmaßnahme wird als „Intensivschulung“ aufgesetzt, da diese sowohl eine börsentägliche Betreuung während der Handelszeit (von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr), als auch an fünf Wochentagen in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr eine Intensivausbildung in den folgend noch zu spezifizierenden Themenblöcken vorsieht. Um eine hohe Individualisierung zu erreichen, wird die Schulung in Unterabschnitte unterteilt: die Durchführung eines Probemonats, die Durchführung eines Theorie-Ausbildungsabschnittes und die Durchführung eines Praxis-Ausbildungsabschnittes.

Der Leistungsempfänger beginnt seine Ausbildung zunächst mit dem Probemonat. Wird dieser bestanden, kann der Leistungsempfänger die Gesamtausbildung buchen oder die angebotenen Leistungsabschnitte einzeln absolvieren.

 

  1. Dauer und Art der Ausbildung

Die Schulungs- und Ausbildungsmaßnahme beginnt am XXX und erstreckt sich über 12 Monate bis zum XXX. Beide Seiten vereinbaren einen Probemonat vom XXX bis zum XXX. Nach diesem Monat können beide Seiten diese Leistungsvereinbarung in der Folgewoche kündigen.

Im Anschluss an eine zweimonatige Grundausbildung erfolgt eine drei monatige Prüfungsvorbereitung auf die Derivate-Händlerprüfung, welche mit einer Prüfung bei der Deutsche Börse AG / Eurex in Frankfurt / Eschborn abgeschlossen wird und dem Abschluss „zertifizierter Börsenhändler Derivate“ entspricht. Die Prüfung ist mittlerweile auch durch die britische Finanzaufsicht (FCA) anerkannt, somit erlaubt die Prüfung die Zulassung zum Handel an der Eurex, als auch zu den ICE Börsen. Die bestandene Abschlussprüfung wird auch vom Europäischen Institut für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD) als Modul für das Qualifizierungsprogramm Certified Financial Engineer angerechnet.

Danach wird die börsentägliche, personenbezogene  Trading-Betreuung in der Trading-Gruppe über eine Webinar-Software fortgesetzt. Stofffestigungen und Wiederholungen werden regelmäßig durchgeführt.

Wir führen folgende zwei Spezialisierungen durch:

 

  • Futures-Trading (Phasen- / Bausteinhandel)
  • Optionshandel

Alle Kurse werden aufgezeichnet und stehen allen Teilnehmern zur nachträglichen Einsicht zur Verfügung, dennoch wird eine individuelle Spezialisierung angestrebt.

 

Futures-Trading (Phasen- / Bausteinhandel):

  • Motivations- und Zielbesprechung
  • Handeln mit mehreren Kontrakten
  • Arbeiten mit Aktivitätszonen
  • Positionsaufbauten
  • Positionsabbauten
  • Risikomanagement

Dieser Abschnitt dient dazu, auf den professionellen Handel in Echtgeld vorzubereiten. Wir unterscheiden hierbei nicht, ob ein Trader zukünftig institutionell oder privat handeln möchte. Da die Märkte klar institutionell dominiert sind, werden wir alle Trader in der Weiterbildung als „institutionell“ betrachten.

 

Optionshandel:

Ziel der Spezialausbildung ist das Beherrschen verschiedenster Strategieansätze mit Optionen. Nach der Schulung sollte es möglich sein, selbständig Strategien aufzusetzen, zu betreuen bzw. zu adjustieren.

Kerninhalte sind:

  • Historische und implizierte Volatilität
  • Verhalten der IV bei verschiedensten Marktbedingungen (Skew)
  • Verhalten der IV bei verschiedensten Marktbedingungen/ Wings (Skew)
  • Wings (Arbitragevermeidung)
  • Black-Scholes und Binomialmodell (Unterschiede)
  • Grundannahmen von Black-Scholes (Simulation einer Option oder auch einer Optionsstrategie mittels Futures).
  • Delta/Gammaneutral -> Erstellung – Auswirkung auf das Vega
  • Grundlagen der Strategieentwicklung
  • Strategieentwicklung

Die börsentägliche Betreuung im Stream (während der Handelszeit) über eine Konferenzschaltung (Webinar-Software) wird so durchgeführt, dass jederzeit eine Kommunikation und Meinungsaustausch mit allen Teilnehmern kontinuierlich gegeben ist. Die Schaltung erfolgt zum morgendlichen Morgen Meeting, welches um 07:15 Uhr beginnt.

Ein Schwerpunkt der praktischen Ausbildung ist zunächst das sichere Erlernen der Handhabung der Handelsoberfläche, wobei sich der Leistungserbringer auf die Handelsoberfläche von Trading Technologies (TT-Platform) fokussiert.

Weitere Informationen findet der Leistungsnehmer dazu unter www.tradematiker.de.

Darüber hinaus werden alle in der theoretischen Ausbildung vermittelten Inhalte in der Praxis wiederholend geschult, gefestigt und mental automatisiert. Hierzu werden gemeinsame Kommentierungen und gemeinsame Besprechungen zur Marktverfassung, zu den Aktivitäten der im Markt aktiven dominanten Akteure durchgeführt. Der Handel erfolgt über Simulation.

Während des Handels 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und für die theoretische Ausbildung von 13:00 bis 18:00 Uhr steht eine Webinar-Struktur von Cintrix bereit, so dass sowohl eine Kommunikation während des Handel, als auch während der theoretischen Ausbildung möglich ist und die Ausbildungsinhalte aufgezeichnet werden, so dass diese dem Teilnehmer jederzeit zum wiederholten Abruf zur Verfügung stehen. In diesem Lehrgang ist ein persönliches Treffen der Teilnehmer nicht vorgesehen und nicht notwendig.

Jeder Teilnehmer erhält zudem vor Lehrgangsbeginn einen passwortgeschützten Zugang zu der Internetseite des Leistungserbringers (www.tradematiker.de), welche als Arbeitsmedium für die theoretische Ausbildung dient.

Es sind keine besonderen Vorkenntnisse durch den Leistungsempfänger gefordert.

 

  1. Inhalte der Ausbildung

Jeder Teilnehmer erhält vor Lehrgangsbeginn einen Ausbildungsplan mit allen Inhalten und Themen, Literaturempfehlungen und Lesematerial.

Die Ausbildung wird in mehre inhaltliche Blöcke unterteilt. Diese umfassen:

Themenkomplex 1: Marktpsychologie

  • Beschreibung der menschlichen kognitiven Denkweise in Analogien und Kategorien
  • Erläuterung des Ursprungs und der Notwendigkeit dieses Denkablaufes
  • Herleitung der daraus resultierenden emotionalen Effekte wie Stress, Angst, Euphorie, Freude, des sich „sicher“ Fühlens
  • Darlegung der Reize und Einflüsse eines Kapitalmarktes (Unsicherheiten, Wahrscheinlichkeiten und reflexive Entwicklungstendenzen), welche auf den Händler im Allgemeinen einwirken
  • Klärung der psychologischen Grundeinteilung in System 1 und System 2 im Denkprozess – welche Rolle spielt dabei Erfahrung?
  • Klärung der Definition „Erfahrung“ – welche Rolle spielt sie und wie kann man Erfahrung im Handel „künstlich“ und zielgerichtet aufbauen und nutzen?
  • Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Marktnachbereitung – wie führt man diese zielführend durch?
  • Mit welchen Schlüsselreflexen reagieren wir auf unsichere Entwicklungen am Kapitalmarkt und wie können wir diese für unser Handel nutzen?
  • Welche sinnvollen Schlüsselreflexe lassen sich antrainieren?
  • Was geschieht mental und kognitiv, wenn eine Position eingegangenen werden soll, wenn sich diese wie gewünscht entwickelt / nicht wie gewünscht entwickelt und im Gewinn / Verlust geschlossen werden muss?
  • Umgang mit Verlusten / Gewinnen
  • Welche Spuren hinterlassen sie in unseren Denkstrukturen?
  • Können negative Denkschleifen entstehen, welche sich mit einer Verschlechterung der Handelsergebnisse hochschaukeln und wie können diese durchbrochen werden?
  • Verknüpfung von Marktentwicklungen, Positionseröffnungen und –schließungen mit den „passenden Geschichten“ (Storytelling), um die entsprechende Verknüpfung von Schlüsselreizen im Gehirn zu fördern – Übergang der Reaktionen auf Schlüsselreize in System 1.

 

Themenkomplex 2: Marktteilnehmer

  • Erläuterung der Handelsstrukturen eines funktionierenden Kapitalmarktes, Kassemarkt / Terminmarkt – innerhalb derer Fundamentals den Rahmen bilden, Handelsentscheidungen aber immer stärker im Sinne kurzfristiger Profitziele getroffen werden
  • Beschreibung der Marktteilnehmergruppen – definieren der Ziele dieser Gruppen, deren Vorgehensweise im Markt, deren Möglichkeiten und Einschränkungen
  • Welche Spuren hinterlassen diese Akteure im Markt?
    • Kurzfristig orientierter Handel (vornehmlich Futures-Markt)
    • Kommissionshandel im Zusammenhang mit Finalorders (Kassa / Futures)
    • Index- und Optionsarbitrage
    • Optionshandel (Market-Maker, Finalhandel)

 

Themenkomplex 3: Regelwerk basiertes Handeln / Contra Handel

  • Erlernen der Handelsoberfläche (X_Trader®) – einstellen, verschieben und löschen aller Ordertypen (ständige Wiederholungen im ersten Monat)
  • Erlernen des Regelwerkes „Ausbruchs-Trades“ und „Wiedereinstiege“ im 1 Minuten-Chart, zunächst strikt regelwerksbezogen (Eröffnung der Position, Platzierung Stopp- und Ziel, Positionsschließung mit Erreichen des Stopp- oder Ziel-Kurses) – ohne Beachtung der Kurseinflüsse Dritter
  • Beginnende Modifizierungen – zunächst Anpassung der Positionsschließung an das „Lesen der Bücher anderer“ (Themenkomplex 2) im Gewinn, im Anschluss daran auch angepasstes Schließen der Position im Verlust
  • Sobald die Möglichkeit besteht auf das TT-Trainer Tool zuzugreifen, werden alle Ablaufschritte stetig wiederholend in der Simulation geübt, bis ein Großteil der Grundzüge durch das „System 1“ (Themenkomplex 1) übernommen wird
  • Hinzunahme des Contra-Handels, damit „Verdrängung“ des Regelwerk-Handels und ausschließliche Fokussierung auf die „Bücher der Anderen“
  • Fokussierung auf eine Primärfokussierung Themenkomplex 2 zu Handel, Handel und Theorie sind nicht parallel zu betrachten, sondern Handel ist eine konsequente Fortführung theoretischen Wissens

 

Themenkomplex 4: Markt- und Produktlehre

  • Aufbau und Funktion der Eurex als unser Markt
  • Erläuterung der Grundlagen des Termingeschäftes / Wechselwirkung zum Kassa-Markt
  • Einstieg in den Optionsmarkt, Grundlagen Optionen
  • Grundlagen Preisbildung, Optionsbewertungen, Kennzahlen, Optionspreismodelle
  • Aktien- und Index-Optionen, Optionsstrategien
  • Synthetisierungen von Basiswerten (Conversion, Reversal, Box), von Calls und Puts
  • Eurex-Optionen auf Futures
  • Rendite von Optionen / Risiken von Optionen
  • Futures (FDAX, Bund-Future, Eurex Geldmarkt Future, Handel und Hedging mit Geldmarkt-Futures)
  • Eurex-Index-Futures, Eurex-Aktien-Futures. Korrelationen, Beta
  • Arbitrage (cash and carry, reverse cash and carry)
  • Market-Making
  • Rechtliche Grundlagen der Eurex Börsen
  • Handelsbedingungen
  • Preis-Zeit-Regel
  • Pro-rata-Matching
  • Handelsphasen
  • Clearing Bedingungen, Margin Arten
  • Belieferung von Futures
  • Ausübung von Optionen

Die Alster Kontor Wagner GmbH hat im Oktober 2015 eine Ausbildungs-Kooperation mit der Deutsche Börse AG geschlossen. Damit ist der Leistungserbringer durch die Deutsche Börse AG lizensiert und berechtigt, im Zusammenhang mit der Schulung der Inhalte in Themenkomplex 4 (Markt- und Produktlehre) auf die Prüfung „Zertifizierter Börsenhändler Derivate“ vorzubereiten. Diese Ausbildung ermöglicht dem Schulungsteilnehmer, bei der Deutsche Börse AG diese Prüfung abzulegen. Die Prüfungsabnahme erfolgt an vier festgelegten Terminen, welche nur unseren Schulungsteilnehmern vorbehalten sind.

 

Themenkomplex 5: Marktanalyse

  • Klärung der Grundfrage: “Sind Märkte prognostizierbar?“, Klärung der Reflexivität der Marktentwicklung
  • Statistische Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen von physikalischen Prozessen, meteorologischen Prozessen, Spielen / Sport, Schach, gesellschaftliche und politische Prozesse, wirtschaftliche Prozesse, Börsenkurse
  • Analysemethoden – lassen sich deren Scherpunkte und Ausrichtungen wissenschaftlich untermauern?
  • Fundamentale Analyse, Technische Analyse, Portfoliotheorie
  • Trendverhalten von Kursen, Klärung der Reflexivität von Signalebenen (Widerstände, Unterstützungen, Pivot-Punkte, Reaktionspotentiale)
  • Systematische Bewertung und Auswertung von programmierbaren Kursmustern (Programmierungen auf Tradesignal mit equila)
  • Auswertungsübungen auf Grundlage eines RINA-Standards

Folgende Inhalte werden zur Prüfungsvorbereitung Eurex vermittelt:

  • Grundlagen Termingeschäfte/ Zusammenhänge Kassa-/Terminmarkt / Abgrenzung Futures und Optionen

 

  • Futures an Eurex / Futures-Positionen / Erfüllung von Futures / Time Spreads / Täglicher Gewinn- und Verlustausgleich / Additional Margin und Spread Margin / Grundlagen der Preisbildung / Cost of Carry / Basiskonvergenz / Cash-and-carry-Arbitrage/ Reverse Cash-and-carryArbitrage / Synthetische Positionen

 

  • Bund-Futures / Kontraktspezifikationen / Settlement / CTD und Preisfaktor / Hedging mit Bund-Futures / Duration/modifizierte Duration / Basispunktwert / Hedge Ratios

 

  • Eurex Geldmarkt-Futures / Forward Rate und Forward Rate Agreement / Kontraktspezifikationen / Erfüllung / Handel / Hedging mit Geldmarkt-Futures

 

  • Eurex Index-Futures/ Eurex Aktien-Futures / Kontraktspezifikationen / Erfüllung / Handel / Hedging mit Index-Futures / Korrelation / Beta

 

  • Grundlagen Optionen / Grundpositionen / Optionen an Eurex / Rendite und Risiko der Positionen / Grundlagen der Preisbildung

 

  • Optionsbewertung und Kennzahlen / Optionspreismodelle / Griechen: Delta, Gamma, Theta, Vega, Rho / Volatilität: Implizite versus historische Volatilität / Simulation der Preisveränderungen mit dem Eurex StrategyMaster / Risikodarstellung von Portfolios mit dem Eurex StrategyMaster

 

  • Eurex Aktien- und Indexoptionen / Kontraktspezifikationen / StrategyWizard / Spreads/Straddles/Strangles u.a.m. / Conversion/Reversal/Box / Synthetische Positionen / Hedging / Korrelation / Beta

 

  • Eurex Optionen auf Futures / Kontraktspezifikationen / Besonderheiten der Preisbildung / Strategien mit Optionen auf Futures

 

  • Rechtliche Grundlagen der Eurex-Börsen / Aufgaben der Geschäftsführung und des Börsenrats / Börsenmitgliedschaften / Market-Making / Marktaufsicht / Ausschüsse / Gebühren

 

  • Handelsbedingungen / Market-Making / Preis-Zeit-Regel / Pro rata-Matching / Handelsphasen / Handelsunterbrechungen / Maßnahmen bei Kapitalveränderungen / Orderarten/Orderzusätze / Kontenstruktur

 

  • Clearing-Bedingungen / Anforderungen an die Clearing Mitglieder / Margin-Arten / Belieferung von Futures / Ausübung von Optionen / Automatische Ausübung

 

  • Ablauf des Handels / Orderarten (Vertiefung) / Stop Orders / Ausübung von Optionen / Automatische Ausübung / OTC-Trades / Cross- und Prearranged Trades Matching Regeln / Ermittlung der Eröffnungspreise / Matching bei IOC-Orders / Matching bei Geldmarktprodukten / Meistausführungsprinzip

 

  • Besondere Handelsregeln / Trading on Behalf / Mistrades

 

  • Vorstellung Eurex®-Handelssystem / Aufbau des Handelssystems / Struktur / Technische Voraussetzungen der Member / Eurex-Handelstag

 

  • Eurex®-Systemschulung / Anmeldung zum System / Schutzmechanismen – Security / Profile / Zentrale Handelsfunktionen / Market Overview/ Contract Overview / Aktives Handeln am System / Fast- und Rapid Order Entry / Orderänderungen/Orderlöschungen / StrategyWizard / Give-ups / Take-ups / Cross- und Prearranged Trades / OTC Trades / Trading Support: Messages, Statistics

 

Folgende Hilfsmittel werden darüber hinaus ergänzend zur Verfügung gestellt:

  • Handbuch zur Prüfungsvorbereitung zertifizierter Börsenhändler Eurex
  • Handelsstrategien Fixed Income (Ergänzung zum Handbuch)
  • Handelsstrategien Aktien- und Aktienindexzertifikate (Ergänzung zum Handbuch)
  • Prüfungs-Musterfragen
  • Prüfungsleitfaden
  • Börsenordnung
  • Handelsbedingungen
  • Kontraktspezifikationen
  • Clearing Bedingungen Eurex
  • Gebührenordnung
  • Eurex-Risk-Based Margining
  • Schulungsmaterial Handelsoberfläche Eurex Exchange T7
  • Leitfaden Aktienindizes
  • Produkt Broschüre Eurex 2015

 

Options-Simulationsberechnungen erfolgen über den Eurex Optionsberechnungs-Simulator.

Während der Ausbildung erhält jeder Schulungsteilnehmer von der Eurex einen zeitlich befristeten passwortgeschützten Zugang zum Schulungs-Tool T7 auf der Eurex-Ausbildungs-Seite.

 

  1. Ausschlussklauseln

Der Leistungserbringer haftet nicht für höhere Gewalt oder Schäden oder Unterbrechungen der Ausbildung, sofern er dies nicht zu verantworten hat und nach menschlichem Ermessen nicht verantworten kann.

 

  1. Annahme und Zahlung durch den Leistungsempfänger

Der Leistungsempfänger nimmt die Leistungsvereinbarung mit Überweisung des Rechnungsbetrages auf das Konto des Leistungserbringers an. Mit Eingang der Zahlung auf dem Konto des Leistungserbringers nimmt dieser den Ausbildungsauftrag des Leistungsempfängers an.

Der Rechnungsbetrag beträgt bei Einmalzahlung 7.800 Euro (siebentausendachthundert Euro). Werden die Abschnitte einzeln gebucht, werden nach dem Probemonat folgende Teilzahlungen fällig: Theorie-Ausbildung 5.500 Euro (fünftausendfünfhundert Euro), Praxis-Ausbildung 3.500 Euro (dreitausendfünfhundert Euro).

Die Zahlungen teilen sich wie folgt auf:

Der Probemonat wird mit 1.000 Euro plus 190 Euro MwSt berechnet und ist bei Buchung sofort fällig.

Wird der Probemonat bestanden und entscheidet sich der Leistungsempfänger zur Fortsetzung der Ausbildung, hat er die Möglichkeit, den Restbetrag von 6.610 Euro zu begleichen (MwSt des Probemonats wird verrechnet, da die Gesamtausbildung gemäß §4 Nr. 21 a) bb) Umsatzsteuergesetz von der MwSt befreit ist).

Entscheidet sich der Leistungsempfänger zur Zahlung der Einzelabschnitte, werden mit Beginn der Theorieausbildung 5.500 Euro fällig (MwSt des Probemonats wird verrechnet, da die Gesamtausbildung gemäß §4 Nr. 21 a) bb) Umsatzsteuergesetz von der MwSt befreit ist).

Nach Abschluss der Theorie-Ausbildung und Absolvierung der Börsenhändlerprüfung kann der praktische Ausbildungsteil angegangen werden, hierfür werden mit Beginn dieses Ausbildungsabschnittes 3.500 Euro fällig. Die Gesamtausbildung ist gemäß §4 Nr. 21 a) bb) Umsatzsteuergesetz von der MwSt befreit.

Die Zahlung erfolgt auf folgendes Konto des Leistungserbringers:

 

XXX

 

  1. Verschwiegenheit und Gerichtsstand

Der Leistungsempfänger verpflichtet sich, über alle internen Angelegenheiten und Vorgänge, die ihm im Rahmen seiner Ausbildung zur Kenntnis gelangen und nicht allgemein zugänglich sind, sowohl während der Ausbildungsdauer, als auch nach Beendigung der Ausbildung Stillschweigen zu bewahren.

Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse, die ihm anvertraut oder sonst durch seine Tätigkeit bekannt geworden sind, darf der Leistungsempfänger weder verwerten noch dritten Personen mitteilen.

Dem Leistungsempfänger ist es untersagt, geschützte, personenbezogene bzw. unternehmensbezogene Daten unbefugt zu einem anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu bearbeiten, bekannt zu geben, zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen.

Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten zwischen den Parteien aus und im Zusammenhang mit dieser Leistungsvereinbarung und seiner Durchführung ist der Sitz des Leistungserbringers.

 

  1. Kommunikation

Der Leistungserbringer hat eine e-mail Adresse eingerichtet, über welche der Schriftverkehr erfolgen soll. Die Adresse lautet:

 

                                                  Tradematiker.abo@gmx.de

 

Darüber hinaus erhält der Leistungsempfänger ein Passwort zum Zugang der ihm noch mitzuteilenden Internetseite. Zudem wird eine Telefonnummer bekanntgegeben, über die jederzeit in Notfällen eine Kommunikation hergestellt werden kann.

 

  1. Notwendige Ergänzungen

Notwendige Ergänzungen, welche in dieser Vereinbarung nicht erfasst wurden, aber für die Durchführung der Schulungs- und Ausbildungsmaßnahme notwendig sind, werden rechtzeitig über obige mail-Adresse mitgeteilt.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zusammenarbeit!

Uwe Wagner

»  Leistungsvereinbarung Händlerausbildung - Stand August 2019

Leistungsvereinbarung Händler-Coaching

Leistungsvereinbarung

zwischen

Herrn

Uwe Wagner / Tradematiker

Papenhuder Strasse 34

22087 Hamburg

-Leistungserbringer-

und

XXXXXXX

-Leistungsempfänger-

 

  1. Gegenstand der Leistungsvereinbarung

Beide Parteien treffen eine Vereinbarung hinsichtlich der praktischen Vertiefung des in der Händlerausbildung erlernten theoretischen und praktischen Stoffes, mit der Zielstellung, eine solide, praktische Handelspraxis in Echtgeld zu erwerben.

Die Fortbildung richtet sich komplett auf die Einübung, Festigung und kontinuierliche Umsetzung der Handelspraxis in den Etappen „Baustein-„ und im Anschluss daran „Phasenhandel“. Die theoretischen Kenntnisse aus der im Vorfeld absolvierten Händlerausbildung werden vorausgesetzt. Treten Lücken im theoretischen Wissen und dessen Anwendung auf, werden diese im Rahmen des Coachings behoben.

Das Coaching findet börsentäglich in der Zeit von 08:00 Uhr (nach dem Morgen Meeting) bis 12:30 Uhr statt. Eine Teilnahme an den anschließenden Schulungs-Webinaren ist von dieser Leistungsvereinbarung für den Leistungsnehmer ebenfalls umfasst.

Darüber hinaus erhält der Leistungsempfänger vollen Zugriff auf alle Inhalte des Schulungsportals der Alster Kontor Wagner GmbH unter der URL www.tradematiker.de.

 

  1. Dauer und Art der Ausbildung

Die Fortbildung beginnt zum XXX und erstreckt sich über XXX, hier somit bis zum XXX.

Für das Coaching stellt der Leistungserbringer börsentäglich einen Zugangscode für die Webinar-Software Citrix / LogMeIn zur Verfügung. Diese Verbindung dient der Kommunikation und der gegenseitigen Einsicht der jeweiligen Handelsbildschirme, sowohl auf der Seite des Leistungserbringers, als auch auf der Seite des Leistungsnehmers.

 

  1. Ausschlussklauseln

Der Leistungserbringer haftet nicht für höhere Gewalt oder Schäden oder Unterbrechungen der Ausbildung, sofern er dies nicht zu verantworten hat und nach menschlichem Ermessen nicht verantworten kann.

 

  1. Annahme und Zahlung durch den Leistungsempfänger

Der Leistungsempfänger nimmt die Leistungsvereinbarung mit Überweisung des Rechnungsbetrages auf das Konto des Leistungserbringers an. Mit Eingang der Zahlung auf dem Konto des Leistungserbringers nimmt dieser den Coaching-Auftrag des Leistungsempfängers an.

Der Rechnungsbetrag beträgt XXX Euro plus 19% Mehrwertsteuer in Höhe von XXX Euro, somit gesamt XXX Euro (in Worten XXX Euro).

Die Zahlung erfolgt auf folgendes Konto des Leistungserbringers gegen Rechnung:

XXX

 

  1. Verschwiegenheit und Gerichtsstand

Der Leistungsempfänger verpflichtet sich, über alle internen Angelegenheiten und Vorgänge, die ihm im Rahmen seiner Ausbildung zur Kenntnis gelangen und nicht allgemein zugänglich sind, sowohl während der Ausbildungsdauer, als auch nach Beendigung der Ausbildung Stillschweigen zu bewahren.

Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse, die ihm anvertraut oder sonst durch seine Tätigkeit bekannt geworden sind, darf der Leistungsempfänger weder verwerten noch dritten Personen mitteilen.

Dem Leistungsempfänger ist es untersagt, geschützte, personenbezogene bzw. unternehmensbezogene Daten unbefugt zu einem anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu bearbeiten, bekannt zu geben, zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen.

Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten zwischen den Parteien aus und im Zusammenhang mit dieser Leistungsvereinbarung und seiner Durchführung ist der Sitz des Leistungserbringers.

 

  1. Notwendige Ergänzungen

Notwendige Ergänzungen, welche in dieser Vereinbarung nicht erfasst wurden, aber für die Durchführung der Coaching-Maßnahme notwendig sind, werden dem Leistungsempfänger rechtzeitig per Mail oder Skype mitgeteilt.

Ich freue mich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit!

Uwe Wagner

»  Leistungsvereinbarung Coaching - Stand August 2019